Klimaschulen

Das Programm „Klimaschulen“ hat das Ziel einer möglichst intensiven und insbesondere auch langfristigen Sensibilisierung von SchülerInnen, Lehrenden und DirektorInnen für die nachhaltige Auseinandersetzung mit Klima- und Energiefragen. Damit sollen Klima- und Energiethemen in den Schulalltag integriert werden und langfristige Verhaltensänderungen über die Schule hinaus erreicht werden.

Im Schuljahr 2018/19 beteiligen sich die Volksschulen Ottensheim und Gramastetten sowie die Polytechnische Schule Gramastetten am Klimaschulen Programm.

Titel des heurigen Programms lautet "der Kreislauf unserer Produkte" und soll einen Einblick darüber geben, was wir so täglich konsumieren und verwenden, wo und wie es produziert wird, welche Rohstoffe dabei Verwendung finden und wie es weiter geht, wenn einmal ein Gerät kaputt ist und oft fälschlicherweise für den Müll gedacht ist

Für das Schuljar 2018/19 wird das Programm in 4 Themblöcke eingeteilt:

Einstieg: Klimadetektive und Energierundgang

Wie wird in der Schule geheizt?

Wo kommt der Strom her?

Was sind die blauen Platten am Schuldach?

Wie kann an Strom und Wärmeenergiesparen?

etc. etc.

Viele Fragen sind bei den Energierundgängen aufgetaucht und die Schülerinnen und Schülen konnten sich beim Energierundgang durch und um die Schule die meisten Antworten selber geben. Zusammen mit den Schulwarten erkunden wir das Schulgebäude und kommen dabei so mancher Energieverschwendung auf die Schliche.

Zum Abschluss gabs einen Fragebogen den die Kinder vorerst versuchen selber auszufüllen.

1. Rohstoffe und Produktion

Den Lernenden soll ein Zugang zur Produktionsweise ihnen vertrauter Alltagsprodukte gegeben werden, außerdem sollen sie die Rohstoffe kennenlernen, die zu deren Produktion nötig sind.

An den Schulen selbst werden zu diesem Zwecke zwei verschiedene Ausstellungen des Klimabündnis OÖ gastieren: in den Volksschulen wird die „Wander- und Erlebnisausstellung Felix und Maira“ behandelt, die die beschriebenen Themen konkret aufgreift und für die Kinder ersichtlich und greifbar macht. In der PTS wird die mobile Fotoausstellung „Unser Griff nach den Rohstoffen der Welt“ gastieren – beide Ausstellungen sollen den Schüler*Innen auch in den Pausen zugänglich sein und werden pädagogisch vermittelt.

2. Konsum und Verwendung

im dritten Block geht es um die Frage, welche Produkte kaufe wir und wie werden diese Verwendet. Die Schüler*Innen machen sich hier Gedanken über ihr eigenes Konsumverhalten bzw. über das ihrer Familien und Schulen und darüber, wie lange bestimmte Produkte eigentlich in Verwendung sind. Ist die Schuljause in einem Plastiksackerl eingepackt oder wird immer das gleiche Mehrweggeschirr verwendet? Wie oft kaufen die Eltern eigentlich ein neues Smartphone oder neue Kleidung? Wie werden Geräte energiesparend verwendet, für ein „langes Leben“ ausreichend gewartet und gepflegt?

 

 

3. Entsorgung und Recycling

Was passiert, wenn Produkte ihre Lebensdauer scheinbar überschritten haben? Wann und auf welche Weise trennen wir uns von Dingen? Welchen Nutzen hat eigentliche das Recyceln von Stoffen und was daran ist klimaschonend?

Neben den Schwerpunkten im Regelunterricht werden Exkursionen in die Altstoffsammelzentren Gramastetten und Walding für beide Schultypen organisiert, In den Schulen selbst sollen bestehende Recycling-Systeme in Hinblick auf Optimierungen analysiert werden.

Um neben dem Thema Recycling auch darüber zu sprechen, wie man Müll von Anfang an vermeiden kann, werden zwei Workshops  durchgeführt werden, die sich neben Müllvermeidung auch damit befassen, welche Produkte „designed for trash“ sind und Schüler*Innen diese in ihrem Alltag aufspüren, und vor allem nach nachhaltigen Alternativen suchen lassen.

 

 

4. Upcycling und Reuse

Die Schüler*Innen erfahren, wie man Produkten ein „zweites Leben“ schenken kann. Sie sollen hier zum einen Initiativen kennenlernen, die sich darum annehmen, Produkte zu reparieren oder sie auf eine alternative Art und Weise wiederzuverwenden. Die Kinder sollen hier auch selbst kreativ und aktiv werden und ihre eigenen Upcycling- und Reuse-Projekte starten.

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