Europäische Mobiliätswoche 2020

Projektdetails

Trotz der besonderen Umstände haben heuer in der Europäischen Mobilitätswoche wieder viele Aktionen stattgefunden und viele Menschen dabei eingebunden. Die Europäische Mobilitätswoche, kurz EMW, ist die weltweit größte Kampagne für klimafreundliche Mobilität und wird seit über 20 Jahren von der Europäischen Kommission veranstaltet. Alleine in Oberösterreich haben heuer wieder über 130 Gemeinden daran teilgenommen. In der Region Urfahr West fand auch so einiges statt.

Über 80 Teilnehmende bei der Radsternfahrt nach Linz

Durch die gute Zusammenarbeit mit der Radlobby Gruppe Urfahr West konnte heuer wieder ein Teilnehmerinnen Rekord bei der Sternfahrt aufgestellt werden. Wie jedes Jahr kommen aus dem Umland von Linz Hunderte Radfahrer und Radfahrerinnen beim Linzer Mobilitätsfest zusammen. Mit der großangelegten Radsternfahrt, die von der Radlobby Oberösterreich organisiert wird, setzt man ein starkes Zeichen, dass viele Menschen mit dem Rad unterwegs sind, und dass der Ausbau und die Verbesserung der Radwege unbedingt rasch umgesetzt werden soll. „Bei der Straßenverkehrsplanung hat man in den letzten hundert Jahren überhaupt nicht auf den Fahrradverkehr Rücksicht genommen. In Zukunft muss bei jeder Planung immer mitüberlegt werden, wo Radfahrende ihren sicheren Platz haben.“ Sagt Lili Hemelmayr, Sprecherin der Radlobby Urfahr West.

Autos bleiben zu Hause

Die Bürgermeister von Lichtenberg und Walding, der Vizebürgermeister von Feldkirchen und die Geschäftsführerin der Region Urfahr West Sigrid Gillmayr ließen in der Mobilitätswoche ihr Auto stehen, und legten so alle Wege klimafreundlich zurück. Dafür war alles außer das Auto recht: zu Fuß, Fahrrad, Roller, der Bus oder in Notfall das Carsharing Auto. „Ich bin jetzt zur Hälfte von der Mobilitätswoche schon bei 70 Kilometer und freue mich über die nächste Ausfahrt mit meinem Fahrrad – manchmal auf’s Auto verzichten ist keine schlechte Sache“ berichtete eine sichtlich fitter und zufriedener Bürgermeister Hans Plakolm.

In Gramastetten wurden all jene, die ihre Fahrt ins Büro oder zur Ausbildung mit dem Bus unternehmen mit Frühstücksackerl beschenkt. Am Ottensheimer Bauernmarkt haben sich die Standbetreiber zusammengetan und ihr Stände und Produkte mit Aufklebern ausgestattet, auf denen geschrieben stand: „nicht weit hergeholt“. Man wolle mit den Aufklebern darauf hinweisen, dass die Produkte, die auf dem Markt verkauft werden ganz aus der Nähe kommen und so viel weniger CO2 beim Transport brauchen. Und in Walding brachten fast 50 Kinder gleich drei Straßen mit den gespendeten Farben der lokalen Malerei zum Blühen. Aussicht auf Österreichpreis Aufgrund der vielen Aktivitäten und des langjährigen Engagements in der Mobilitätswoche wurde die Region heuer für den Österreichweiten Mobilitätswochen Preis nominiert.



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