uwe Weibsbilder und Mannsbilder





Die „Weibs- und Mannsbilder“ der Region uwe sind ein überparteiliches Netzwerk aus Frauen und Männern der Region. Sie haben seit 2006 in zahlreichen Treffen an ihren Ziele und Maßnahmen in Bezug auf Lebensweisen, Rollen im Alltag und die Chancengleichheit gearbeitet. Nun möchten sie gemeinsam eine „Werkstatt für gendergerechte Lebensräume“ aufbauen.

 


Ziel der Weibs- und Mannsbilder




"Wir wollen Rollenmuster aufbrechen, damit Frauen neue machtvolle Wege beschreiten und Männer aktiv und wertschätzend an familiären und sozialen Strukturen teilhaben können."

"Wir wollen gemeinsam Lebensräume gestalten, indem wir Bewusstsein für Lebens- und Arbeitsverhältnisse schaffen, die individuelle Lebensqualität für Frauen und Männer fördern."

 

 

Das bedeutet:

  • paritätische Besetzung der Gemeinderäte und des uwe-Vorstandes
  • Bewusstsein schaffen für die Wertigkeit unbezahlter Arbeit
  • Rollenvorbilder für Männer und Frauen
  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Schaffung von Familienverhältnissen, in denen Familien leben können, ohne sich aufzureiben und von Beschäftigungsverhältnissen, die das zulassen.

Das sind die Weibs- und Mannsbilder:

Bgmin. Ulrike Böker (Ottensheim), Maria Ehmann (Caritas der Diözese Linz / Ottensheim), Mag. Maria Fellinger-Hauer (Goldwörth), Gerti Gasselsberger (Gramastetten), Josef Haslinger (St. Gotthard), Eva Gattringer (Walding), Elfriede Hinterstoisser (St. Gotthard), DI Doris Hofer (Lichtenberg), Dr. Peter Hosner (Puchenau / AK), Anna Kapfer (St. Gotthard), Mag. Barbara Krennmayr (Ottensheim), Barbara Lauss-Ditachmair (Walding), Margarete Madlmayr (Gramastetten), Mag. Karen Seiser (Region uwe), Petra Waldhör (Puchenau), Mag. Madgalena Wieser (Projektpatin, St.Gotthard)

Für Fragen, Anregungen und Kontaktaufnahme wenden Sie sich bitte an das uwe-Büro (0732/22 13 51, karin.imlingerregionuweat)



Zukunftswerkstatt im März 2010

Zu einer Zukunftswerkstatt trafen sich die engagierten Weibsbilder und ein engagiertes Mannsbild im März 2010 auf der Eidenberger Alm. Es wurde viel Neues gedacht, an- und ausgesprochen, diskutiert und philosphiert - mit einem klaren Ergebnis: eine Vision, Ziele, konkrete Maßnahmen und zukünftige Aktivitäten des Netzwersks Weibs- und Mannsbilder. Der Abend in Bildern



Weibs- und Mannsbilder in den Medien, Sommer/Herbst 2009

Bilder und Darstellungen in den Medien, prägen auch die Bilder in den Köpfen der Menschen. Deshalb prüfen die Weibs- und Mannsbilder im Laufe des Sommers alle regionalen Zeitungen - von den Gemeindezeitungen bis hin zur oberösterreichweiten Tageszeitung - auf ihre Abbildungen von Männern und Frauen.

Dabei gehen sie folgenden Fragestellungen auf den Grund:

  • Wie viele Männer / wie viele Frauen werden in den "Eyecatchern" auf den  Titelseiten dargestellt?
  • Wie viele Männer / wie viele Frauen werden portraitmäßig abgebildet?
  • In welchen Ressorts?
  • Wo sind die Bilder positioniert?
  • Wie groß sind die Bilder?
  • Wie wird die Bildunterschrift formuliert?

Im Herbst werden die Ergebnisse ausgewertet - dann wird auch darüber entschieden, wie sie unters Volk gebracht werden. Eine Ausstellung? Workshops für RedakteurInnen? ... Noch ist vieles offen und dadurch alles möglich!

 


Aktion "Frauen in die Gemeinderäte", Frühjahr 2009

Das Wahljahr zum Anlass nehmend, widmen sich die Weibs- und Mannsbilder der Region uwe 2009 der politischen Partizipation von Frauen. Langfristiges Ziel ist die paritätische Besetzung der 9 Gemeinderäte in der Region und des Regionsvorstandes.

Um dieses Thema „direkt an der Quelle“ zu positionieren, haben die Weibs- und Mannsbilder eine besondere Aktion gestartet: Im März und April 2009 präsentieren sie Zahlen & Fakten, Interviews und Ziele in allen 9 Gemeinderäten. Präsentiert werden die Rechercheergebnisse der Weibs- und Mannsbilder.

Präsentation

Presseinformation "Frauen in die Gemeinderäte"

Veranstaltung "Weibs- und Mannsbilder", Oktober 2008

Ein wichtiger Schritt an die Öffentlichkeit wurde durch die Veranstaltung „Weibs- und Mannsbilder“ am 7. Oktober 2008 in Ottensheim gesetzt. Die Kabarettistin Ingrid Schiller hat ihre „HeldInnen des Alltags“ vvorgestellt, in der anschließenden Podiumsdiskussion – unter der Moderation von Bgmin. Ulrike Böker – wurden unterschiedliche Antworten auf die Frage: „Rollenbilder – Herausforderungen im Alltag?!“ gesucht.

Bericht von der Veranstaltung

Fotos von der Veranstaltung