Freibad "next ENTERprise"



Am schönen Kalterer See hat die Gemeinde als Erweiterung des bestehenden Lidos ein neues Freibad errichtet, mit Sport- und Kinderbecken, einer Bar und einer Tribüne für Veranstaltungen. Ursprünglich hätte hier ein Hallenbad entstehen sollen, für das im Jahr 2002 ein Wettbewerb ausgeschrieben wurde, aus dem die Wiener Architekten Marie-Therese Harnoncourt und Ernst Fuchs - die zusammen unter dem Namen "the next ENTERprise" firmieren - als Sieger hervorgingen.

Um das Grundstück möglichst wenig zu verbauen, ist das Bad auf mehreren Ebenen organisiert. Auf Seeniveau liegen die Umkleidekabinen und kleine, in der tragenden Konstruktion verborgene Räume mit Wasserspielen und Erlebnisbecken. Darüber liegt das "Sonnendeck", eine weit ausladende Plattform mit den großen Schwimmbecken, auf der ein leichter, transparent wirkender Holzkiosk Bar und Shop aufnimmt. Der freie Blick auf den See bleibt damit von der Seepromenade fast vollständig erhalten.

Das Freibad mit einer Betonbeckenkonstruktion ist in Kaltern nicht das einzige Beispiel dafür, dass diese Kultivierung nicht in der guten alten Zeit abgeschlossen wurde. Schräg gegenüber findet sich das grandiose Seehotel Ambach von Othmar Barth aus dem Jahr 1973, und in den letzten Jahren hat sich Kaltern mit dem Manincor-Weingut von Walter Angonese, Rainer Köberl und Silvia Boday, dem Weinhaus Punkt von Hermann Czech und dem Weincenter der Kellerei Kaltern von feld72 zu einer ersten Adresse für Architekturinteressierte entwickelt.

"Winecenter" - feld72



Die neue Verkaufsstelle, das „Winecenter“ liegt am Ortseingang Kalterns, am Ende einer Reihe von Kellereigebäuden direkt an der Weinstrasse. Das Projekt von feld72 ging aus einem geladenen Wettbewerb hervor. Im Zentrum des Winecenters stehen die Weindegustation und der Verkauf.

Von der Verkaufsebene im Erdgeschoss führt der Weg über das tiefergelegte Halbgeschoss mit dem speziellen Weinangebot hinauf zur Dorfbar mit Sitzstufen; danach weiter in die über dem Verkaufsbereich schwebende Lounge bis hin zum speziellen Degustationsraum. Die skulpturale Deckenlandschaft ist aus Sichtbeton, Akazienparkett und Glas ausgeführt, die mit der Architektur in Dialog tretenden Möbel aus Akazienholz wurden speziell für das Winecenter entwickelt.

http://www.bz.archiworld.it/tb/4premio/a20.html

Weinlokal Punkt



Das Weinlokal „Punkt“, gestaltet vom Wiener Architekten Hermann Czech, ist ein Ort des Weingenusses und des Baukunstgenusses. Weitere Infos unter: http://wein.kaltern.com/weinhaus/