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Für ein ausgeglichen bilanzierendes Mühlviertel –zumindest in seiner Lebensmittel-, Energie- und biogenen Rohstoffversorgung – setzen sich die Euregio und die sieben Leader-Regionen im Norden Oberösterreichs ein. Erreichen wollen sie dieses Ziel mit dem „Mühlviertler Ressourcenplan“, der am Mittwoch, den 19.11.2008 im Freistädter Salzhof vorgestellt wurde.
Rund 130 Gäste – aus Politik, Wirtschaft und Landwirtschaft aus vielen Gemeinden des Mühlviertels sowie Vertreter der Sozialpartner und Energieversorger- waren zur Projektpräsentation gekommen.
Der Mühlviertler Ressourcenplan ist ein Instrument, das den Gemeinden dabei helfen soll, die richtigen Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und voraussehen zu können, welche Auswirkungen diese Entscheidungen auf kommende Generationen haben – auf deren wirtschaftliche Situation, die Arbeitsplatzsituation, das soziale Gefüge, die Naturlandschaft und die Lebensqualität.
Wie das funktionieren soll, erklärte die Entwicklungsgruppe Mühlviertler Ressourcenplan, in der auch uwe-Geschäftsführerin Barbara Krennmayr mitarbeitet, andererseits die beiden wissenschaftlichen Projektbegleiter Prof. Michael Narodoslawsky von der TU Graz und Prof. Reinhold Priewasser von der JKU Linz.
Das Projekt „Mühlviertler Ressourcenplan“ soll im Jänner 2009 beim österreichischen Klima- und Energiefonds im Forschungs- und Technologieprogramm „Neue Energien für 2020“ eingereicht werden. Für die restliche Finanzierung ist man noch auf Partnersuche.
Alle Projektpartner zeigten sich höchst optimistisch, dass der „Mühlviertler Ressourcenplan“ gelingt.



