Sicher und aktiv in die Schule in der Region Urfahr West
Schulwege sollten so gestaltet sein, dass Kinder sie aktiv, also zu Fuß oder mit dem Fahrrad/Roller, und sicher zurücklegen können. Die eigenständige Mobilität der Schulkinder sollte gestärkt werden und damit ihre Selbständigkeit, Bewegung, soziale Kontakte und Nachhaltigkeit gefördert werden.
Als Hauptursachen für Unfälle auf Schulwegen gelten laut ÖAMTC Unachtsamkeit bzw. Ablenkung. In der Altersgruppe der 6-9 Jährigen liegen die Unfallursachen neben Bus- und Autounfällen auch bei Unfällen mit Scootern und Fahrrad. Die Unfallzahlen der 10 bis 15-jährige Schüler:innen stiegen in den letzten Jahren an. Als Hauptursachen gelten Unachtsamkeit/Ablenkung (28%), Vorrangverletzung (26%) und Fehlverhalten von Fußgänger:innen (18%).
Die Gemeinden der Region setzen bereits einige Maßnahmen zur Sicherung der Schulwege um, darunter:
Das Bedürfnis der Kinder nach Selbstständigkeit steht dem Bedürfnis der Eltern nach Sicherheit für ihre Kinder gegenüber. Die Lösung liegt in selbstständiger Mobilität der Kinder, jedoch in geschütztem Rahmen.Schüler:innen sollen in ihrer aktiven Mobilität, abseits vom Elterntaxi, bestärkt werden und diese in einem möglichst sicheren Umfeld umsetzen können. Ein von Elterntaxis ausgelöstes Verkehrschaos vor und nach dem Unterricht soll vermieden werden, nicht vermeidbare Hol- oder Bringdienste auf eine Elternhaltestelle verlagert werden. Diese ermöglicht eine autofreie Zone rund um die Schule, sodass Kinder, die zu Fuß oder mit Fahrrad bzw. Scooter unterwegs sind, sicher unterwegs sind.